Unser Bischof diente Heute zum Entschlafenengottesdienst der Jugend der Bezirke Esslingen und Göppingen in Esslingen-Berkheim mit einem Wort aus Psalm 88 Vers 13: Sind deine Wunder am Ort der Finsternis noch bekannt? Denken die Toten, die man vergessen hat, noch daran, dass du dein Versprechen hältst?
Vor dem Jugendgottesdienst durften wir eine Präsentation des Bezirks Göppingen zum Thema Euthanasie an Kindern und Jugendlichen im dritten Reich verfolgen.
Bischof Koch begann den Gottesdienst mit der Frage:
Was ist das Große das Gott an uns getan hat?
- Der gemeinsame Glaube - doch wie konnte dann so etwas wie Euthanasie im dritten Reich passieren? Unser Glaube möge uns vor solchen Gedanken und Taten bewaren.
- Die Liebe, die durch den heiligen Geist ausgegossen wurde
- Die Hoffnung, dass wir nie das Ziel aus den Augen verlieren und ihm in kleinen Etappen entgegenkommen.
Unser Bischof kam auf die Präsentation vor dem Gottesdienst zurück und sagte Heute(Entschlafener GD) soll doch der Tag der Gerechtigkeit sein. Wer bettet für die Mörder? Gott gibt auch ihnen eine Chance.
Er nahm Bezug auf ein Buch, in der eine Frau beschrieben wird, die von einem Transporter abgeholt wurde und nie wieder zurück kam. Sie durfte nicht viel mitnehmen, aber eines war ihr wichtig, ihr Gesangbuch! Sie wurde in der Gaskammer in Grafeneck vergast.
Wir sollen innere Kraft dem nächsten gegenüber zeigen, egal ob es ein kleines Kind oder ein Erwachsener ist zeigen und nicht urteilen, was wertvoll ist uns was nicht (Materiell).
Schweigt Euthanasie nicht tot. Wie werden die Opfer selbst mit ihrem Schicksal fertig?
Stammapostel Leber schreibt zu Heute: Die Gnade und Gerechtigkeit.
Übernehmen wir Aufgaben im Glauben, denken wir an die, die Umgekommen sind und die, die sie umgebracht haben.
Gott spricht dann ein Amen über die Menschen wenn sie ein erfülltes Leben hatten, egal wie alt sie sind.
Unser Bischof schließt sein Dienen mit den Gedanken Wunder der Gnade und Gerechtigkeit soll uns annehmen. Vergesst nicht dass jeder Täter auch ein Opfer ist.
Nach dem Dienen des Bischofs kam die Lesung durch die Esslinger Jugend: "Wenn ich noch einmal Leben könnte" - dazu sangen sie ein passendes Lied.
Ev. Raff
Es soll kein bedrückender Gottesdienst sein.
- Er nahm Bezug auf die Lesung: Nimm dir Zeit für dein Leben, Gebete, nachdenken.
- Welche Aufgaben haben wir als Christen?
- Psalm 89: Ich will singen von der Gnade des Herrn EWIGLICH!
- Der liebe Gott ist für Alle da, für dich und für mich, heute ganz besonders für die schon Verstorbenen.
Bezirksälteste des Bezirks Esslingen
- Mit dem Herzen dabei sein
- Wir sind eine besondere Gemeinschaft, auch mit Kummer und Sorgen aber wir wissen die "Botschaft"
- Denk an die Vorangänger, lasst uns als Christen handeln, unsern Glauben, Hoffnung und die Liebe
- "Leuchtende Vorbilder sein"
- Unsere Aufgabe ist es Gottes Wort aufzunehmen und das weiterzugeben was wir selbst aufnehmen können.
Schlusswort von unserem Bischof war, jeder ist wichtig, jeder ist angenommen zum Heiligen Abendmahl.
Nach dem Gottesdienst gab es noch einen kleinen Brunch in der Kirche in Esslingen-Berkheim